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SXEU31 DWAV 091800 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Dienstag, den 09.12.2025 um 18 UTC SCHLAGZEILE: Wechselhaft und mild bis sehr mild. Zunehmende Nebelneigung in den Nächten. Küsten und exponiertes Bergland zeitweise stürmischer Südwestwind. Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 06 UTC ---------------------------------------------------------------- Aktuell ... zieht das Sturmtief HELMUT (int. BRAM) unter anhaltender Intensivierung westlich der Hebriden nach Norden und soll sich noch auf etwas über 960 hPa vertiefen. Dessen Warmfront passiert aktuell Norddeutschland mit teils anhaltendem Regen (weit abseits jeglicher Warnschwellen mit 2-4 l/qm/6h), während die Mitte und der Süden von einem häufig wolkenarmen und gut durchmischten Warmsektor mit T85 Werten im Süden von teils über 10 Grad profitieren. Entsprechende Nachmittagswerte teils über 15 Grad sind für jeden spürbar als ungewöhnlich mild einzustufen und davon gab es im Süden und über der Mitte einige Orte. Etwas trüber kommt das Umfeld der Donau bis zum Bodensee daher, wo sich der Hochnebel hartnäckig hält. Die abendlichen Werte liegen zwischen 14 und 7 Grad und das bei einem schwachen bis mäßigen Südwestwind, der nur in Manier eines warmen Jets im exponierten Bergland (Feldberg/Brocken/Fichtelberg) zeitweise auch markante Stärke aufweist (Bft 8/9). In der Nacht zum Mittwoch zieht die Warmfront rasch nordostwärts ab und von Westen nähert sich die Kaltfront von HELMUT. Daher regnet es im Norden teils länger anhaltend, dank der raschen Passage von Warm- und Kaltfront (2 bis 5 l/qm in 12h) und auch im Westen zwischen Eifel und Emsland kann es im Nachtverlauf einige wenige Liter Nass geben. Über der Mitte und dem Süden dominiert bei gradientarmer Lage die Dynamik der Grenzschicht, was besonders vom Bodenseen über Oberschwaben und dann die Donau entlang bis in die Hallertau/den Gäuboden erneut dichte und wohl auch warnrelevante Nebelbildung zur Folge hat. Die Minima liegen im Nordwesten um 10 Grad und sonst zwischen +8 und -2 Grad (mit den frostigen Werten meist im Alpenvorland). Mittwoch ... und ---------------------------------------------------------------- Synoptische Entwicklung bis Freitag 06 UTC Donnerstag ... ergeben sich keine nennenswerten Diskrepanzen zur Frühübersicht. Mittwoch tagsüber und die Nacht zum Donnerstag passiert die Kaltfront weite Bereiche Deutschlands von West nach Ost und bringt vor allem dem Saarland/Pfalz bis Hessen/Unterfranken regional etwas mehr als 10 l/qm/24h Nass, sonst deutlich weniger. Es ergeben sich noch zeitliche Unschärfen, wie schnell sich die Front ostwärts verlagert, was aber eher nur von akademischer Natur ist. Dem Süden steht abseits sich regional hartnäckig haltender Nebelfelder ein sonniger Tag bevor und besonders am direkten Alpenrand verläuft auch die Nacht zum Donnerstag meist klar. Sonst verdichtet sich auch im Süden die Bewölkung von Nordwesten mit später aufkommenden, leichten Niederschlägen. Am Donnerstag löst sich die Front unter einer Höhenkeil- und Bodenhochpassage über Süddeutschland auf, sorgt dort aber gleichzeitig für üppigen Feuchteeintrag unterhalb einer sich strukturierenden Absinkinversion. Daher steht der Mitte und dem Süden ein trüber Tag bevor, sei es durch zähen Boden- oder Hochnebel. Inwieweit eine Nordostfrankreich nordwärts passierende Kurzwelle dem Südwesten von Deutschland in der Nacht zum Freitag etwas Regen bringt ist noch unsicher, würde aber zum insgesamt sehr trüben Gesamteindruck passen. Postfrontal verläuft der Tag im Norden teils hochnebelartig bedeckt, teils freundlich und trocken, sieht man von etwas Nass peripher von Rügen ab, die in der Nähe einer über der Ostsee schleifenden Front liegen. Die Maxima liegen am Mittwoch zwischen 7 und 13 Grad, im Dauergrau um 5 Grad und daran ändert sich zum Donnerstag mit 7 bis 11 Grad sehr wenig. Die Minima liegen in der Nacht zum Donnerstag zwischen 9 und 0 Grad (am kältesten am Alpenrand) und gehen in der Nacht zum Freitag auf um 5 Grad im Norden und sonst auf +4 bis -2 Grad zurück. Der Südwestwind frischt am Mittwoch tagsüber besonders im Umfeld der Deutschen Bucht stark böig, teils stürmisch auf. Ähnliches ist über der südlichen Ostsee ab der Nacht zum Donnerstag zu erwarten, bevor der Wind am Donnerstag tagsüber von West nach Ost allmählich schwächer wird. Besonders auf dem Brocken sind wiederholt Sturmböen Bft 9 (inkl. einzelner Bft 10 Böen) aus Südwest zu erwarten, während sonst im Tiefland meist nur ein schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südwest zu erwarten ist. Dieser kommt am Donnerstag im Süden zunehmend aus Ost bis Südost, verbleibt aber unter jeglicher Warnschwelle. Modellvergleich und -einschätzung ---------------------------------------------------------------- Die Entwicklung während der Kurzfrist ist keinen nennenswerten Diskrepanzen unterworfen. Die Kaltfrontpassage weist noch geringe zeitliche Unterschiede auf, was aber keine größeren Auswirkungen auf die Wetterentwicklung hat. Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Dipl. Met. Helge Tuschy
Quelle:
Deutscher Wetterdienst
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